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Mariendistel (lat. Silybum marianum)

Stachelige Schönheit mit verblüffender Wirkung

Die Mariendistel ist eine hübsche, violett blühende Pflanze mit stacheligen Stängeln und Blättern, die in Äckern und Gärten vorkommt und dort eher als Unkraut eingestuft wird, während sie in Heilkräutergärten zum selbstverständlichen Gast zählt und liebevoll kultiviert wird.

Die Mariendistel wurde schon im Mittelalter in Klostergärten angebaut. Ihren Namen verdankt sie einer Legende: auf der Flucht nach Ägypten wollte Maria ihr Kind stillen. Sie suchte Schutz unter dem Blätterdach der Mariendistel. Da beim Stillen einige Tropfen Milch auf die Blätter fielen, wurde das Kraut leicht weiß gestreift.

Hildegard von Bingen meinte, dass die Mariendistel Kälte in sich habe und „sehr nützlich sei, wenn jemand Stechen im Herzen oder einer anderen Gegend des Körpers verspüre, nehme er Mariendistel und mache sie in etwas Wasser zu Saft und wenn er von dem Stechen geplagt wird, trinke er und es wird ihm besser gehen.“

Paracelsus empfahl die Mariendistel ebenfalls schon gegen “Inneres Stechen”. Der Arzt Johann Gottfried Rademacher (1772 bis 1850) entdeckte die Mariendistel als Heilpflanze zur Therapie von Lebererkrankungen. Sie wird heute noch als Schutzmittel für die Leber empfohlen.

Und tatsächlich bestätigt auch die moderne Medizin der Mariendistel ausgezeichnete Fähigkeiten, die Leber vor Alkoholschäden oder anderen Vergiftungen zu schützen oder sogar die geschädigte Leber zu regenerieren. Hauptverantwortlich für die Leberschutzfunktion ist ein Wirkstoff Silymarin in der Mariendistel, der selbst bei schweren Vergiftungen (wie zum Beispiel durch Knollenblätterpilz-Gift) zur Anwendung kommt. Tee aus den Samen der Mariendistel wird auch bei Störungen des Gallenflusses mit Erfolg getrunken.

Äußerlich angewendet werden Mariendistelsamen als Tinktur zur Behandlung von Beingeschwüren angewendet, um den Heilungsprozess zu beschleunigen und die Wunde frei von Entzündungen zu halten. Außerdem findet die Mariendistel bei allen Arten von Venenbeschwerden wie Krampfadern, schweren Beinen und Ödemen in Form von Cremen und Tinkturen Verwendung.

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geschrieben von Christa Peer

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