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Arnika – sonniges Kraftpaket der Berge

Im Sommer findet man auf den Bergwiesen rund um den Pirchner Hof wieder die goldgelben Blütensterne der Arnika. Die Heilkraft des Korbblütlers wurde bereits vor tausend Jahren erkannt. Hildegard von Bingen verwendete Arnikatinkturen als Heilmittel bei Prellungen.

Bergwiese

Hildegard beschreibt die Arnika aber auch als Pflanze, die „vor Liebe rasend macht“, was wohl auf die stark durchblutungsfördernde Wirkung Bezug nimmt. Heute verwendet man Arnika nicht mehr als Aphrodisiakum, sondern in Form von alkoholischen Auszügen und Salben als Heilmittel bei stumpfen Verletzungen. Die Symptome bei Schwellungen und Blutergüssen bessern sich dadurch rasch – eine Wirkung, die nicht nur überliefert ist, sondern auch klinisch getestet und anerkannt wurde.

Arnikasalbe
Arnikaextrakt kann mit Olivenöl sowie Bienenwachs und Lanolin vermischt werden. Die Salbe wird äußerlich auf die zu behandelnde Stelle aufgetragen. Arnikasalbe kann man ohne Probleme mehrere Monate aufbewahren. Man sollte sie allerdings luftdicht verschließen und kühl lagern.

Arnikatinktur
Die Arnikatinktur wird für Kompressen und Spülungen verwendet. Besonders gut geeignet ist verdünnte Arnikatinktur als Mundwasser bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum. Und im Sommer ganz aktuell: Insektenstiche mit Arnikatinktur betupfen – das nimmt den Schmerz und die Schwellung!

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geschrieben von Christa Peer

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