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Wermutsalbe nach Hildegard von Bingen

Linderung bei Bewegungsschmerzen

Bereits im Mittelalter waren Gelenksrheuma, Arthrose und Abnützungserscheinungen des Bewegungsapparates generell sehr weit verbreitete Leiden. Schlechte Ernährung, ungenügende Bekleidung bei kalten Temperaturen, unbeheizte Räume und teilweise schwere körperliche Arbeit machten den Menschen zu schaffen. Auch vor der Geistlichkeit und den Adeligen machten diese Beschwerden nicht halt. So war es kein Wunder, dass man verzweifelt versuchte, mit den Möglichkeiten der damaligen Zeit, die Beschwerden zu lindern.

Alte Heilpflanze mit vielseitiger Wirkung

Der Wermut ist eine altbekannte und viel genutzte Heilpflanze. Nicht nur in der Hildegard-Medizin wird der Wermut oft erwähnt, er ist ein Hausmittel, das bei vielen Beschwerden Linderung verschafft. Charakteristisch und uns bekannt sind der aromatische Geruch und der sehr bittere Geschmack. Als Tee genossen wirkt Wermut appetitanregend. Tee kann auch zur Herstellung von warmen Kompressen verwendet werden, um bei Husten und Bronchitis Linderung zu bringen.

Hildegard von Bingen

Wermutsalbe gegen Gelenksbeschwerden

Hildegard von Bingen empfahl bei rheumatischen Beschwerden eine Salbe, die aus Wermutsaft hergestellt wurde. In der modernen Hildegard-Heilkunde wird Wermutsalbe häufig zur Schmerzlinderung bei generellen Rückenbeschwerden, Bandscheibenleiden und Beinschmerzen angewendet.

Als Ursache für die rheumatischen Beschwerden sah Hildegard von Bingen auch falsche Ernährung und zu fettes und üppiges Essen, sodass sie zusätzlich noch empfahl, den Körper zu entschlacken und zu entgiften, generell auf Weizen zu verzichten und stattdessen Dinkel zu verwenden.

Hildegards Wermutsalben-Rezept

5 g Hirschfett
10 g Hirschtalg
10 g frischer Wermutsaft

Zubereitung der Wermutsalbe

Erwärmen Sie alle Zutaten in einem Wasserbad und verrühren Sie sie zu einer Salbe. Dann das Wasser durch ein Tuch auspressen, die Salbe in einen Tiegel füllen und kühl lagern. Diese Wermutsalbe täglich zwei- bis dreimal auf die schmerzende Stelle geben und einmassieren, bis ein Wärmegefühl entsteht.

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geschrieben von Christa Peer

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