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Wilde Rose, sanfte Wirkung: Die Heckenrose

Sie gilt als Venuspflanze, als Symbol für Weiblichkeit und Schönheit und wurde etwa in der Römerzeit als Aphrodisiakum genützt. Heute erfreut uns die Wild- und Heckenrose im Garten, wird aber auch als Heilmittel bzw. in der Kosmetik verwendet. Ihre Inhaltsstoffe wirken harmonisierend und verjüngend, glätten die Haut und verleihen ihr ein strahlendes Aussehen. Auch Haut, die zu Akne neigt, wird durch die entzündungshemmende, zusammenziehende Wirkung positiv beeinflusst. Rötungen klingen schnell ab, Reizungen werden gelindert.

Hildegard von Bingen schrieb über die Rose: „Sammle die Rosenblätter bei Tagesanbruch und lege sie über die Augen, sie machen dieselben klar.“

So wirken frische Rosenblätter etwa gegen tränende Augen. Als Mittel gegen Jähzorn tritt die harmonisierende Wirkung der Rose in den Vordergrund:

Rosenriechpulver

Rosenblätter und Salbeiblätter trocknen und pulverisieren. Das Pulver in einer kleinen Dose bei sich tragen und in zornigen Zeiten immer wieder daran riechen.

Die Hagrose oder Heckenrose trägt übrigens einen interessanten Beinamen: Sie wird auch Hundsrose genannt. Nicht etwa, weil sie irgendetwas mit Hunden zu tun hätte, sondern weil sie so weit verbreitet ist. Ein weiterer Zusammenhang besteht in der Heilung von Bissverletzungen durch tollwütige Hunde: Früher wurden diese mit dem Saft der Wurzel behandelt.

Neben den Blütenblättern werden auch die Früchte der Rose, die Hagebutten weiterverarbeitet. Zum Beispiel zu Hagebuttenmarmelade oder Gelees. Hagebutten sind aufgrund ihres sehr hohen Vitamin-C-Gehalts (300 bis 5.000 mg Vitamin-C je 100 g, also fünfmal mehr als Zitronen) sehr bekömmlich. Sie dienen etwa der Behandlung von Erkältungskrankheiten und Bronchitis oder zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems.

Was nicht allzu bekannt ist: Hagebutten kann man auch sehr gut roh essen – eine wahre Vitamin-C-Bombe: Reife Hagebutten öffnen und gut unter laufendem Wasser spülen, bis alle Härchen und Samen entfernt sind. Pro Tag 1 Handvoll essen.

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geschrieben von Christa Peer

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