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Alles neu macht der Mai – mit der Kraft der Kräuter zu neuer Lebensenergie!

Die Tage werden länger, die Sonne gewinnt an Kraft – seit jeher ist der Mai unser Wonnemonat, läutet er doch die warme und fruchtbare Jahreszeit ein. Auch Körper, Geist und Seele atmen jetzt regelrecht auf. Nach Hildegard von Bingen beginnt nun jene Zeit, in der wir unsere „Viriditas“, also unsere Grün- und Grundkraft, wieder stärken können.

Viriditas wird nach Hildegard von Bingen durch eine einseitige Lebensführung gestört. Sie entfaltet ihre ganze Stärke, wenn wir unser Wohlbefinden ganz bewusst pflegen. Dabei spielt das Erleben und Genießen der Natur, etwa durch Gartenarbeit oder Spaziergänge an der frischen Luft, eine wesentliche Rolle.

Also nichts wie hinaus ins Grüne, um den Mai zu genießen! So manches heilsame Kraut beginnt nun zu wachsen und zu gedeihen. Der Waldmeister zum Beispiel, der von unseren Vorfahren bei den Maienfesten vor allem in alkoholischen Getränken genossen wurde. Bier und weinähnliche Getränke wurden mit Waldmeister, Bilsenkraut und anderen berauschenden Kräutern versetzt.

Gesundheitshotel Pirchner Hof's Kräutergarten

Als Heilkraut hat der Waldmeister eine entstauende, krampflösende Wirkung. So kommt er bei Leberstauungen, Verdauungsproblemen, Venenproblemen und Krämpfen zum Einsatz. Er gilt aber auch als „Herzfreund“ und wird wegen seiner gedankenaufhellenden Kraft auch in Nerven- und Schlaftees verwendet. Für den Wäschekasten ist der Waldmeister ein Geheimtipp – er vertreibt Motten!
Ein weiteres Wunderkraut, das schon früh im Jahr zu sprießen beginnt und jetzt im Mai blüht, ist die Gundelrebe. In der Walpurgisnacht trug man einst Kränze aus Gundelrebe, die die Menschen hellsichtig machen sollten. Heute kennen wir die Gundelrebe als wichtiges Heil- und Würzkraut, das man gut einfrieren und seine Kraft so das ganze Jahr über nützen kann. Man sagt der Gundelrebe eine stark entgiftende Wirkung nach und sie ist auch ein wichtiges „Gundkraut“, das so manche Entzündung schnell abklingen lässt.

Die stark entstauende und entzündungshemmende Eigenschaft der Gundelrebe nützte auch Hildegard von Bingen. Die Bandbreite der Anwendungen in der Hildegard-Medizin reicht vom stärkenden Gundelrebenbad über eine Gundelrebenpackung bei Hals- und Brustschmerzen bis hin zum Gundelrebenwickel bei Inkontinenz.

Rezept-Tipp: Maibowle mit Waldmeister

Zutaten:
1 Flasche trockener Weißwein
1 Bund Waldmeister
1 Flasche Sekt
1 unbehandelte Zitrone
Zucker oder Honig nach Bedarf zum Süßen

Einige Blätter vom Waldmeister zur Seite legen, den restlichen Waldmeister in den Händen zerreiben und in einem Tee-Sieb oder Tee-Säckchen den Weißwein geben. Eine Stunde ziehen lassen. Waldmeister dann herausnehmen, den Wein nach Belieben mit Zucker oder Honig süßen und in ein Bowlegefäß geben. Die abgeschälte Zitronenschale zufügen, mit Sekt auffüllen. Mit den beiseite gelegten Waldmeisterblättern dekorieren und genießen!

Kräuter im Mai

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geschrieben von Christa Peer

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