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Bärlauch – Frühlingskraut mit Wunderwirkung

Wenn in den Auwäldern der Bärlauch zu sprießen beginnt, ist das ein untrügliches Zeichen: Der Frühling ist da!

Der Bärlauch gehört zur Gattung der Lauchgewächse und ist somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Ganz charakteristisch ist der intensive Knoblauchduft seiner lanzettlichen Blätter. Die Pflanze besitzt ein ganzes Arsenal an Wirkstoffen gegen unsere Zivilisationskrankheiten. Geradezu prädestiniert ist Bärlauch für eine Frühjahrskur – bekämpft er doch die Frühjahrsmüdigkeit. Hildegard von Bingen sah in Bärlauch eine „sprießende Grünkraft” und sprach von „viriditas”, der Kraft, die alles wachsen und grünen lässt.

Der Allrounder bei Zivilisationskrankheiten

Die würzig duftenden Blätter finden bei einer ganzen Reihe von Symptomen Anwendung. Sie helfen bei Asthma, Bronchitis, Fieber und Wurmbefall. Bärlauch ist ein starkes Ausleitungsmittel für Umweltgifte und beeinflusst wohltuend die Nierentätigkeit. Der Verzehr hilft zudem bei der Regeneration einer gestörten Darmflora, bei Blähungen und Völlegefühl und regt den Stoffwechsel sowie speziell die Gallentätigkeit an. Blutdruck und Cholesterinspiegel werden gesenkt, Arteriosklerose wird vorgebeugt.

Im Pirchner Hof bereiten wir im Frühling aus Bärlauch schmackhafte Brotaufstriche für unser gutes Dinkelbrot zu. Aber unser Küchenchef serviert auch gerne Bärlauchnockerln oder eine frühlingsfrische Bärlauchcremesuppe.

Bärlauch-Schnaps – ein ausgezeichnetes Mittel nach üppigem Essen:

Zubereitung:
Die Blätter fein schneiden und in eine weiße, trockene, weithalsige Flasche füllen. Etwa ein Drittel der Flasche sollte ausgefüllt sein. Dann wird Korn über die Blätter gegossen (Alkoholgehalt min. 38 Prozent). An einem sonnigen Ort etwa 6 Wochen stehen lassen. Dann die Blätter durch ein Sieb seien und den Bärlauchschnaps in eine dunkle Flasche umfüllen.

Vorsicht beim Sammeln!
Bärlauch kann im Wald mit den Blättern giftiger Pflanzen verwechselt werden. Dies sind vor allem das Maiglöckchen, die Herbstzeitlose und der Gefleckte Aronstab. Aus diesem Grund sollten die Blätter vor dem Pflücken genauestens auf ihren Geruch geprüft werden.

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geschrieben von Christa Peer

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